Forschung und Entwicklung

Gemeinsam Zukunft gestalten. 

Wir verfolgen die zukunftsweisende Entwicklung unserer Anwendungen und Produkte.  Im Vergleich zu herkömmlichen Verfahren werden knappe Ressourcen geschont sowie Zeit- und Kostenaufwand optimiert. Die Einführung und Weiterentwicklung innovativer Verfahren und Technologien liegt uns besonders am Herzen. Daher starteten wir 2001 mit Partnern, Universitäten und Forschungseinrichtungen einen neuen Forschungs- und Entwicklungsbereich. Gemeinsam treiben wir die Entwicklung und Anwendung zukünftiger Produkte voran.

Fachthemen

Phyto-Screening und Dendro-chemische Forensik

Innovative Methoden zur Erkundung und Altersbestimmung von Schadstoffeinträgen in den Untergrund

 

1. PHYTO-SCREENING
Identifizieren und Kartieren von Untergrundkontaminationen durch die Analyse von Holzproben

Da Bäume mit dem Wasser aus dem Untergrund auch Schadstoffe aufnehmen, können sie als Indikator für Schadstoffbelastungen in ihrer Umgebung genutzt werden. Schadstoffe werden im Wasser gelöst, durch die Wurzeln aufgenommen und in den äußersten Jahresringen mit nach oben transportiert. Dieser Holzbereich kann mit einfachen Methoden beprobt und auf Schadstoffe analysiert werden. 

 

Durch diese semi-quantitative Methode können Schadstoffe im Unter­grund nachgewiesen oder ausgeschlossen werden, z.B.:

  • Chlorierte Kohlenwasserstoffe (u.a. Tetra- oder Trichlorethen etc.)
  • Aromatische Kohlenwasserstoffe (BTEX, Naphthalin)
  • Schwermetalle (Cd, Cr, Cu, Hg, Ni, Pb, Zn etc.)
  • Arsen.

 

 

Die Anwendbarkeit der Methode auf PAK, PCB und andere organische Verbindungen wird derzeit geprüft. Die Korrelation der Schadstoffkonzentrationen zwischen Holz- und Boden-/Grundwasserproben ist sehr gut (r² = 0,9). Wo immer eine Fläche hinreichend baumbestanden ist, kann durch Phyto-Screening:

 

  • eine schnelle Identifikation oder ein Ausschluss von Untergrundkontaminationen (qualitativ, semi-quantitativ),
  • eine kostengünstige Kartierung der Kontaminationsausdehnung,
  • eine Identifizierung der Eintragsbereiche sowie
  • die Überwachung (Monitoring) von Schadstofffahnen

 

 

 

2. DENDRO-CHEMISCHE FORENSIK
Exakte Altersdatierung von Schadstoff-Einflüssen durch Multi-Element-Analyse von Baumholz­kernen.

Die dendro-chemische Analyse ist eine innovative und wirkungsvolle Methode der Nutzung von Baumholzproben als Gedächtnis-Rekorder, um den Zeitpunkt zu bestimmen, an dem die Wurzel Schadstoffexpo­sitionen im Untergrund ausgesetzt war. Da Bäume für ihr Wachstum mit dem Wasser auch Elemente wie Ca, Mg, Fe etc. aufnehmen, können sie auch Schadstoff indizierende Elemente (z.B. Cl für LCKW oder Cl, S und Pb für Mineralölkohlenwasserstoffe), denen sie im Untergrund/Wurzelbereich ausgesetzt sind, im Zuge des jährlichen Wachstums in das Holz einbauen. 

 

Deshalb können hinreichend alte Bäume im Bereich einer Untergrund­verunreinigung benutzt werden, um Elementanomalien auf mindestens ein Jahr genau zu bestimmen. Diese Information kann auch entscheidend bei der Suche nach dem Handlungsstörer sein.

 

 

Die Daten werden an Holzkernproben aus dem Baumstamm durch energiedispersive Röntgen-Fluoreszenz-Analyse im Line-Scanning-Verfahren gewonnen. Dabei wird die Probe vom jüngsten bis zum ältesten Holzring kontinuierlich im Abstand von 50 μm auf ca. 33 Elemente von Magnesium (Mg) bis Wismut (Bi) durchmessen. Die dendro-chemische Forensik an Holzkernen aus Baumstämmen wurde bis etwa Ende 2009 auf Dutzen­den Standorten eingesetzt (USA, Kanada, Deutsch­land, Portugal). Auf einem Drittel dieser Standorte waren bereits vorher Altlastenuntersuchungen durchge­führt worden. So konnte beispielsweise im Rahmen eines Gerichts­verfahrens der Eintrittszeitpunkt eines Tetrachlorethen-Schadens, der auch in einem Betriebetagebuch dokumentiert war, exakt mit der ED-XRF-Methode im Line-Scanning-Verfahren bestätigt werden.

 

Chlorkonzentrationen über einen mehr als 30 Jahre alten Baumkern. Nach der Multi-Element-Analyse zeigt die Probe zwei synchrone Anomalien (1984/84 und 2000) von Chlor und Schwefel (Hinweis auf Mineralölkohlenwasserstoffe) sowie weitere vier Mono-Elementanomalien für Chlor (1986/86, 193/94, 1998 und 2004; Hinweis auf chlorierte Kohlenwasserstoffe.

 

Die Dendro-chemische Alterdatierung ist ein sehr zuverlässiges Instrument, um u.a. Umweltschäden den Handlungsstören zuzuordnen. Erstmals in Deutschland hat die HPC-Niederlassung in Frankfurt im Jahre 2009 eine solche Untersuchung durchgeführt. Seither wurden 3 weitere Projekte in Deutschland erfolgreich durchgeführt. Phyto-Screening und Dendro-chemische Forensik sind anerkannte Verfahren, die dem Stand Wissenschaft und Technik entsprechen. Die Methoden sind sehr umweltschonend und können auch in schwer zugänglichem Gelände durchgeführt werden. Die Bäume werden nachweislich nicht geschädigt.

 

Dr. Gustav Kobberger

gustav.kobberger@hpc.ag

 

Dr. Frank Karg

frank.karg@hpc-international.com

 

Ulrike Hintzen

ulrike.hintzen@hpc-international.com

Umweltprozessing

Planung. Prozessoptimierung. Verfahrenstechnik.

Die allgemein steigenden Umweltanforderungen sowie die weltweit zu beobachtenden Klimaveränderungen werden sich auch in Europa spürbar auf das benötigte Umweltprozessing und Verfahrenstechniken auswirken. Hierdurch werden die Ansprüche an spezifisches Umweltprozessing wie z.B. zur Abgas-, Abwasser – Abfallbehandlung, CO2-Recycling, etc. immer höher.


Gleichzeitig wächst der Bedarf zur Rechts- und Finanzsicherheit von Anlagen, um z.T. auch Spurenschadstoffe, wie Dioxine (PCDD/F), Quecksilber (Hg), Lösemittel, etc. aus Abgasen, Abwässern, etc. zu eliminieren bzw. zu limitieren. Umwelt- und Gesundheitssicherheit sind heute einfach unumgängliche Elemente der Investitionssicherheit geworden.


Bei der Produktsicherheit, welche unter anderem auch durch die EU-Gesetzgebung zu REACh mit den nötigen CSA & CSR (Chemical Safety Assessment & Chemical Safety Report) forciert wurde, sind bei der Produktion das Umweltprozessing und Verfahrenstechniken zur Schadstoffeliminierung immer mehr notwendig. Meist werden vorab in einem ersten Schritt solche nötigen Prozessoptimierungen durch Schadstoffuntersuchungen und toxikologischen Expositionsrisiko-Quantifizierungen (TERQ) ermittelt um dann den verfahrenstechnischen Handlungsbedarf des Umweltprozessings zu erarbeiten. Die Produktions- und Markensicherheit muss durch Umwelt- & Gesundheitsengineering begleitet werden.


Ebenso wächst immer mehr der Qualitätsanspruch der Verbraucher für eine makellose Produktsicherheit, da Skandale bezüglich kontaminierter Waren wie Fahrzeuge, Dekorationsmaterialien, Spielwaren, Textilien, Möbel, Nahrungsmittel, Pharmaka, etc. (welche Schwermetalle, Lösemittel, Weichmacher, toxische Flammschutzmittel, Biozide, etc. enthalten können) die Öffentlichkeit immer wieder wachgerüttelt hat.


Das optimierte Umweltprozessing (auch im Sinne der „Cleaner Production“) zur Sicherung von Produktion und Produktqualität sowie bedenkenloser Abluft, Abwasser, Abfallbehandlung und Produktsicherheit führt dann zu erheblich geringeren toxikologischen Expositionsbelastungen der Verbraucher (und Angestellten) durch inhalative, orale und dermale Schadstoffaufnahmen, welches letztendlich bei Betrieben zur höheren Rechts- und Finanzsicherheit sowie beim Staat, den Versicherern und den Krankenkassen zu einer höheren Budgetsicherheit führt. Dieser Kontext, sowie der Effekt einer besseren Umwelt-, Gesundheits- und Verbraucher-Lebensqualität ist gesellschaftspolitisch und ökonomisch als Priorität anzusehen und ein erheblicher Teil der CSR: Corporate Social Responsibility.


Weiterhin sind Umweltprozessing und Verfahrenstechniken unumgänglich um erneuerbare Energien zu erschließen bzw. zu optimieren (wie z.B. die Wasseraufbereitung bei der tiefen Geothermie oder die Ermittlung des nötigen Prozessings um Biogas in Bioelektrizität umzuwandeln, etc. Ein neuer Challenge ist das Recycling von Kohlendioxid z.B. aus Feuerungs- und Heizungsanlagen, da im Agrarbereich, wie etwa in großen Gewächshausanlagen, CO2 stark benötigt wird und heute noch in Gasflaschen teuer in großen Mengen zugekauft wird, da die Nutzpflanzen dieses Gas wieder in Sauerstoff umwandeln und den Kohlenstoff in ihr Pflanzengerüst einbauen.


Diese Umweltprozesstechniken sind heute absolut strategische Technologien welche auch im internationalen Markt immer wichtiger werden und als Ökoindustrien für neue kompetente Arbeitsplätze sorgen und nachhaltig die Zukunft sichern können.

 

Dr. Frank Karg

frank.karg@hpc-international.com

Bauleitplanung

Stadt. Land. Fluss.

 

Städtebauliche Planungen müssen eine Vielzahl von Vorschriften berücksichtigen. Und eine Vielzahl von Interessen unter einen Hut bringen. HPC übernimmt für Sie die rechtssichere Planung Ihres Vorhabens. Damit Erde nass werden kann, muss der Regen sie erst einmal erreichen. Was so selbstverständlich klingt, gelingt dem Regen in bebauten Gebieten mit einem hohen Maß an Bodenversiegelung tatsächlich oft nicht. Aber wozu muss der Regen überhaupt in die Erde? Nun, der Reihe nach.
 
Ausgangslage
In der Gemeinde Buchdorf soll ein neues Wohngebiet erschlossen werden. Da wir unser Können bereits bei der Erschließung eines Gewerbegebietes in Buchdorf unter Beweis stellen konnten, geht der Auftrag an uns. Man erwartet von uns unkonventionelle Lösungen, die auf städtebauliche Erfordernisse eingehen.

 

Die Erde wird nicht nass
Durch die vorgesehene Bebauung des an einem Südhang gelegenen Grundstückes werden 70% des Bodens versiegelt. Das bedeutet, dass auch 70% des Regenwassers abgeleitet werden müssen. Die Hochwassergefahr stiege erheblich und auch die Grundwasserneubildung würde durch die Ableitung beeinträchtigt. Als Folge verödeten die Gebiete. Dieses Problem könnte man zwar durch eine künstliche Regenwasserzugabe lösen, aber das erscheint uns zu umständlich.

 

Die Erde wird doch nass

Viel einleuchtender finden wir die Idee, das Regenwasser vor Ort zu versickern. Dafür muss der Untergrund geeignet sein. Unser Bodengutachten schafft Klarheit - der Boden spielt mit. In dem zu erschließenden Wohngebiet wollen wir Grüngürtel, sogenannte Anger, einziehen. Das von Straßen, Dächern und Höfen abfließende Wasser läuft über schmale, mit Gras bewachsene Grünstreifen in ein Muldenrigolensystem. Die ringförmigen Gräben sammeln das überschüssige Wasser und leiten es über ein schwaches Gefälle in ein Regenwassersammelbecken. In dieser Mulde befindet sich eine Rigole, also eine Art „Schotterkiste“. Anger und Mulde versickern im Normalfall das anfallende Regenwasser. Nur bei extremen Regenfällen läuft es weiter in ein zusätzliches Sammelbecken und wird dort ebenfalls über ein Schotterbett versickert. Mit dieser innovativen Lösung bannen wir die Hochwassergefahr und erhalten den Grundwasserspiegel.


Der Bauleitplan
Nachdem dieses Problem gelöst ist, können wir darauf aufbauend den Bauleitplan fortführen. Wir stellen die Erschließung sowie die Grün- und Ausgleichsflächen dar. Anschließend planen wir die Position, Höhe, Bedachung und natürlich die Nutzung der Gebäude. Das Wohngebiet innerhalb des Grünstreifens trennen wir vom restlichen Dorfgebiet deutlich ab, um die Bewohner nicht mit Lärm und Staub zu belästigen. Die Planung ist mittlerweile genehmigt. Jetzt wenden wir uns dem Straßen- und Wegesystem zu. Gleichzeitig beginnen wir mit der Detailplanung des Entwässerungssystems.

 

Ein warmer Regen...
Die Gemeinde Buchdorf ist mit der Idee des Muldenrigolensystems sehr zufrieden. Denn der Vorschlag ist nicht nur ökologisch sinnvoll. Gleichzeitig spart der Verzicht auf die Einbettung eines Regenwasserabflusskanals der Gemeinde Baukosten in Höhe von 300.000,- Euro.

 

Michael Jeltsch
michael.jeltsch@hpc.ag

Landschaftplanung

Will jemand 3.784 Kröten schlucken?

Vor der Planung steht die Bestandsaufnahme. Darauf aufbauend nehmen wir eine Konfliktanalyse vor – schließlich sollen sich Fuchs und Hase friedlich „Gute Nacht“ sagen können. Unterschiedliche Interessen müssen ausgeglichen werden. Vielleicht muss eine Partei dabei auch mal eine Kröte schlucken. Aber die restlichen 3.783 dürfen sich auf eine gute Nachbarschaft freuen. In einer Landschaft, die für alle attraktiv ist.

 

Tapfheim

2.11   Wir machen uns Bilder der Tatsachen.
2.12   Das Bild ist ein Modell der Wirklichkeit.
2.13   Den Gegenständen entsprechen im Bilde die Elemente des Bildes.
2.131 Die Elemente des Bildes vertreten im Bild die Gegenstände.
2.14   Das Bild besteht darin, dass sich seine Elemente in bestimmter Art und Weise zu einander verhalten.

 

"Ludwig Wittgenstein, tractatus logico philosophicus"

 

Eigentlich ist Philosophie ganz einfach. Leider hilft uns Wittgenstein nicht dabei, die Tatsachen festzustellen. Also machen wir uns selbst auf. Denn die Tatsachen müssen wir kennen, wenn wir einen Landschaftsplan erstellen sollen. Lesen Sie, wie wir dabei vorgehen.

Hilfe, unser Flächennutzungsplan ist veraltet!
Die bayrische Gemeinde Tapfheim möchte sich weiterentwickeln. Die Voraussetzungen sind gut, Bauland wird rege nachgefragt, Maßnahmen zur Wohnumfeldverbesserung stehen an und überörtlich bedeutende Verkehrsprobleme sollen gelöst werden. Bevor man jedoch mit den Planungen beginnen kann, muss den Behörden (Landratsamt) ein gültiger Flächennutzungsplan vorgelegt werden. Darin steht, wie man die einzelnen Flächen nutzen kann und welche Nutzungen geplant sind. Leider ist so ein Plan in der Regel nach 10 bis 15 Jahren veraltet und damit wertlos. Ein neuer Plan muss her. Und damit einhergehend auch ein begleitender Landschaftsplan. Denn das Naturschutzgesetz fordert den Landschaftsplan als ökologischen Fachplan zum Flächennutzungsplan. Er geht auf die Belange von Natur und Landschaft ein und fördert somit die umweltverträgliche Flächennutzung und vermeidet Konflikte bereits im Vorfeld.

 

HPC hatte bereits bei der Bestandserhebung, Datenaufbereitung und grafischen Umsetzung von Plangrundlagen einige Arbeit für die Gemeinde Tapfheim geleistet. Man war zufrieden mit uns. Da wir außerdem als interdisziplinäres Team alle im Zusammenhang mit der Entwicklung von Gemeinden anfallenden Aufgaben anbieten, beauftragte uns die Gemeinde Tapfheim.
 
Welche Tatsachen ins Bild gehören
Ein Landschaftsplan muss eine Landschaft möglichst umfassend wiedergeben, denn er dient als Grundlage aller weiteren Planungen wie zum Beispiel auch der Einrichtung eines Ökokontos (dieses dient der Ausweisung von Ausgleichsflächen). Was gehört also in einen Landschaftsplan? Die Gestalt der Landschaft, die Qualität der Böden, Gewässer, Biotope, Vegetationsmerkmale. Die Nutzung der Flächen, also Wald, Landwirtschaft, Siedlungen, Flächen für Ver- und Entsorgung, die Verkehrswege, eine Menge Arbeit wartet auf uns.

Wie wir die Tatsachen ermitteln
Zunächst analysieren wir die Daten, die in den verschiedenen Ämtern bereits vorliegen. Zusätzlich werten wir Luftbildaufnahmen aus. Nun ziehen wir die Gummistiefel an und klemmen uns den Laptop unter den Arm: Ortsbesichtigung. Wir kontrollieren, ob unsere Informationen richtig sind. Und ergänzen sie gegebenenfalls. Dabei gehen wir besonders umsichtig vor, denn je genauer die Bestandsaufnahme ist, um so aussagekräftiger wird die Auswertung. Aus den gesammelten Informationen generieren wir einzelne Themenkarten, auf denen wir die jeweiligen Schutzgüter (Boden, Wasser, Klima, Landschaftsbild, Biotopausstattung) herausarbeiten und übersichtlich darstellen. Jetzt werden landwirtschaftliche Nutzungsmöglichkeiten, Bodenschätze, Überschwemmungsgebiete, Gewässergüte, Lufteigenschaften und Klimaverhältnisse deutlich. Das Bild der Landschaft nimmt Gestalt an. Zusätzlich fertigen wir noch Karten für das Arten- und Biotoppotenzial sowie für das Landschaftsbild und die Erholungseignung an.
 
Wie verhalten sich die Elemente des Bildes zueinander?
HPC stellt stets die Ansprüche an die Nutzung den Belangen von Natur und Landschaft gegenüber und deckt somit Nutzungskonflikte auf. Diese stellen wir auf gesonderten Karten dar. Jetzt können wir uns Gedanken darüber machen, wie man die Konflikte löst. Auf Basis unserer Vorschläge weist die Gemeinde Tapfheim Wohngebiete, Gewerbegebiete und die Trasse der Ortsumgehung aus. Der Landschaftsplan hat gezeigt, was in ihm steckt: Wichtige Informationen, die eine rechtssichere Grundlage für die Abwägung unterschiedlicher Interessen schaffen. Die Gemeinde Tapfheim vermeidet kostenintensive Planungsfehler. Die Umsetzung der Planungen beginnt. Die Gemeinde kann sich nun entwickeln.

 

Dr. Barbara Eichler

barbara.eichler@hpc.ag

 

Michael Jeltsch
michael.jeltsch@hpc.ag

Geoinformationssysteme

Umweltinformationssysteme

Ein Umweltbeauftragter hat viel zu tun. Eine Baumaßnahme muss auf ihre Umweltverträglichkeit hin überprüft werden. Das Sanierungsverfahren will ausgewertet sein. Ein Bericht, eine Analyse. Der Jahresbericht. Das Ökoaudit. Morgens Radio hören? Keine Zeit...

 

Hier steh ich nun, ich armer Tor...
Ein Umweltbeauftragter hat es nicht leicht: Die schiere Menge der anfallenden Daten droht, die Informationen unbrauchbar zu machen. Sie befinden sich in Akten, auf Bändern, Disketten oder CDs. Neben der aktuellen Auswertung wird der Aufwand für Präsentationen oder fortlaufende Analysen immer größer. Immer mehr Daten auf immer mehr Medien verteilt. Gibt es denn keine Möglichkeit, das alles einheitlich zu bearbeiten?

Ein neuer Mitarbeiter
Umweltinformationssysteme kanalisieren den Datenstrom. Sie vereinigen verschiedene Formate unter einer Oberfläche. Sie benötigen Berichte und Analysen? Knopfdruck. Wie das geht? HPC formt das System nach Ihren Bedürfnissen. Nur so ist sichergestellt, dass es mit Ihrem Unternehmen zusammenarbeitet wie ein neuer Mitarbeiter.

Alle Daten gehen jetzt bitte selbständig an ihren Platz...
Ganz so einfach ist es noch nicht: Wenn die Daten aus den Akten und allen anderen Quellen ins System sollen, muss man sie dort hineinbringen. Damit Sie das nicht tun müssen, tun wir es. Spezialisten aus den unterschiedlichsten Fachbereichen sortieren und erfassen alle relevanten Daten. Sie wandern ins Umweltinformationssystem. Übersichtlich und stets abrufbar.

Aha-Erlebnisse
Mal sehen, wie das mit dem Knopfdruck ist. Hmm. Plötzlich werden Bezüge sichtbar, die bisher nur erahnt werden konnten. Geographische Zusammenhänge. Zeitliche Bezüge über Jahre hinweg. Charts, Diagramme, Auswertungen jeder Art. Sie lieben diesen Knopf...

Gute Lehrer machen sich überflüssig
Es gibt mehr als einen Knopf. Damit Sie alle Schalter bedienen können, trainieren wir Ihre Mitarbeiter solange, bis wir überflüssig werden. Und wenn irgendwann doch noch mal eine Frage auftauchen sollte, helfen wir schnell und unkompliziert.

 


MHK, Facility Management

Die erste Tankfüllung für den Käfer. Eine Flasche Sekt – die Freundin wartet im Auto. Die Tankstelle als Ort romantischer Verklärung. Dafür hat so mancher Betreiber eines Tankstellennetzes keinen Sinn mehr. Denn für ihn dreht sich alles um...

TankVO, MineralölVwV, TRbF usw. usf.
Tankstellen verkaufen Treibstoff. Sie verkaufen außerdem Zigaretten, Gummibärchen, Pizza, Zeitschriften und Katzenfutter. Fällt Ihnen noch etwas ein? Bestimmt. Tankstellen bestehen - nicht nur des Katzenfutters wegen - aus einer Ansammlung von Teilen, die gepflegt werden müssen. Bestandteilen, deren Wartung strengen gesetzlichen Vorschriften unterliegt: Tanks, Geräte, Leitungen, Abfüllplätze, Abscheider und Waschplätze. Die einzuhaltenden Vorschriften sind dabei genauso unterschiedlich wie die Wartungsintervalle. Das ist noch nicht alles: Die Daten der einzelnen Gebäude und Anlagenmüssen stets auf dem neuesten Stand sein. Ein aktueller Alarmplan für den Fall einer Havarie und die aktuellen Entwässerungspläne müssen vorhanden sein. Und diese Aufgaben stehen auch noch an jeder einzelnen Tankstelle des Tankstellennetzes an. Sie wissen nicht mehr, wo Ihnen der Kopf steht. Wie sollen Sie sich um das eigentliche Geschäft kümmern?

Den Kopf frei bekommen
Wie wäre es, wenn sich jemand für Sie darum kümmerte? Jemand, der Ihnen ein Datenverarbeitungssystem aufbaut, in welchem alle wichtigen Informationen zentral erfasst werden. Der Daten wie Flächen, Umrisse, Beschreibungen, Räume, Zonen, Eigentumsverhältnisse, Alter der Objekte, Wartungsintervalle, Namen, Termine und Fristen in das System eingibt. Der diese Daten neu erhebt, falls sie verloren gegangen sind. Wäre das nicht beruhigend?

 

HPC übernimmt diese Aufgaben für Sie. Wenn das System erst einmal steht, können externe Dienstleister viel leichter eingebunden werden. Die Pflege und Wartung der Einrichtung kann schneller und unkomplizierter in neue Hände gegeben werden. Und das Beste daran: Wenn diese Informationen erst einmal gespeichert sind, kann man damit noch viel mehr machen. Inventar und Werbeeinrichtungen können verwaltet werden. In einer Adressdatenbank werden Behörden, Dienstleister und Zulieferer gespeichert. Langwieriges Suchen entfällt. An Termine werden Sie automatisch erinnert. Sie wissen, dass alle Informationen vorhanden sind und wo sie sind. Ihr Kopf ist wieder frei für seine eigentliche Aufgabe.

 

Welche Erfahrungen werden die Kunden in Zukunft an Tankstellen machen können? Sollen wir einen amerikanischen Straßenkreuzer aus den 50' ern vor den Eingang stellen, heruntergekurbelte Scheiben, aus dem Radio kommt ein langsamer Blues? Würde das den Kunden gefallen? Sie haben endlich wieder Zeit, Pläne zu machen.

 


 

AVISS - Asset Visualization System

AVISS ist unsere Software für Tankstellenbetreiber. Sie sammelt alle relevanten Informationen über Tankstellen und Tankstellennetze und macht sie sichtbar. AVISS ist die Datenzentrale Ihrer Tankstelle. Hier wird strukturiert, kontrolliert und gesteuert.

 

Welche Informationen zeigt AVISS an?

  • Art und Standort der einzelnen Bau- und Bestandteile
  • Die Wartungsanforderungen an die Bestandteile
  • Die Terminüberwachung für die Wartung
  • Daten der beauftragten Dienstleister (z.B. Bauunternehmen, Reinigungsunternehmen, etc.)
  • Art und Standort von Werbeträgern
  • CAD-Pläne
  • etc.

 

Welche Vorteile habe ich durch AVISS?

Alle Abläufe, deren Organisation normalerweise viel Aufwand erfordert, werden in AVISS zusammengefasst und automatisiert. Externe Dienstleister lassen sich dadurch erheblich günstiger in die betrieblichen Abläufe integrieren. Denn sie erhalten sofort die Informationen, die sie benötigen. Das spart Zeit und damit Kosten. Auch Störungsmeldungen können automatisch weitergeleitet werden. Die Überprüfung "per Hand" entfällt.

 

Wie kann ich AVISS verwenden?

Wie Sie wollen. AVISS wird an Ihre speziellen Bedürfnisse angepasst. Das betrifft u.a. die Darstellung und den Einsatz in unterschiedlichen Medien. So kann AVISS sowohl im Internet als auch im firmeninternen Netz eingesetzt werden.

 


GIS

Im Gegensatz zu einem komplett Internet-basiertem GIS ist dies die Darstellung bestimmter Informationen aus einem GIS-System im Internet / Intranet. Eine preiswerte Lösung mit vielen praktischen Funktionen.

 


 

Kai Türk
kai.tuerk@hpc.ag

 

Petra Lautner
petra.lautner@hpc.ag

 

Dr. Uwe Range

michael.jeltsch@hpc.ag

    

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