M/DNBA*-Machbarkeitsstudie
* = Monitored/Dynamisierte Natural Bio-Attenuation
Man muss davon ausgehen, dass viele kontaminierte Standorte heute kaum noch wirtschaftlich saniert werden können. Die Anwendung herkömmlicher Verfahren wie „pump&treat“ ist oftmals sehr kostspielig und langwierig und führt nicht zum erwünschten Sanierungserfolg. Eine Alternative dazu bietet die Nutzung des im Untergrund vorhandenen natürlichen mikrobiologischen Abbaupotenzials. Poster
Abhilfe kann daher die M & DNBA-Machbarkeitsstudie zur Anwendung der Monitored Natural Bio-Attenuation (MNBA) und/oder Dynamisierte Natural Bio-Attenuation (DNBA) bieten, wenn sicher gestellt wird, dass man am Standort vorhandene Mikroorganismen, welche Schadstoffe abbauen, in ihrem Wachstum stark fördern kann. Welche Organismen dies am besten können, entscheiden DNA-Analysen wie der PCR-Test (Polymerase Chain Reaction) sowie andere In-situ- und Labor-Untersuchungen. HPC hat mit der M/DNBA-Machbarkeitsstudie ein Verfahren entwickelt bei dem durch die Anwendung verschiedener mikrobiologischer Tests und Untersuchungen detailliert geprüft werden kann, ob mikrobielle Abbauvorgänge am Standort stattfinden, in welchen Bereichen diese wirken und ob der mikrobielle Abbau durch die Zugabe von z.B. Sauerstoff oder Nährstoffen angeregt werden kann. Erfahrungen mit dieser Vorgehensweise an teerölkontaminierten Standorten haben gezeigt, dass bei einem Variantenvergleich die Anwendung von M/DNBA eine kostengünstigere Sanierungsmethode gegenüber herkömmlichen Sanierungsverfahren darstellt, die zudem die Option einer frühzeitigen Beendigung der Sanierungsdauer bietet.