...nahmen am Seminar teil!
Die Begrüßung und Einleitung wurde von Prof. Thilo Hofmann (Leiter des Departments für Umweltgeowissenschaften der Universität Wien) und Ing. Christian Gikopoulos (Geschäftsführer der HPC Austria GmbH) übernommen. Dr. Markus Nußbaumer (Saxinger, Chalupsky&Partner Rechtsanwälte) erläuterte sowohl die öffentlich-rechtlichen als auch die privatrechlichen Aspekte, die beim Kauf bzw. Verkauf kontaminierter Liegenschaften von Bedeutung sein können. Ein besonderes Augenmerk wurde auf die verschiedenen Möglichkeiten der Vertragsgestaltung gelegt. Welche Probleme bzw. Unsicherheiten Kontaminationen auf die Bewertung von Liegenschaften haben bzw. wie eine Minderung des Verkehrswertes durch Kontaminationen ermittelt werden kann wurde von Herrn Ing. Johann Scheifinger (Scheifinger Immobilienbewertung) präsentiert. Frau Mag. Sultana Gruber (Bank Austria) veranschaulichte deutlich, dass Kontaminationsrisiken auch Einfluss auf die Kreditvergabe und Projektfinanzierung haben können. Herr DI Dietmar Müller (Umweltbundesamt) stellte die aktuelle Situation in Bezug auf Flächenverbrauch und Brachflächen in Österreich dar, wobei vor allem die Frage geklärt wurde, ob die Nachnutzung von kontaminierten Standorten Probleme und/oder Potenziale bietet. Als potentielle Lösung der Kontaminationsproblematik vorgenutzter Liegenschaften konnte von HPC (Dr. Detlef Marell und Mag. Peter Raumauf) ein Modell vorgestellt werden, in dem die kontaminationsbedingten Risiken ausgegliedert und einem Dritten (nämlich HPC) übertragen werden. HPC garantiert zum Festpreis, dass die geplante Nutzung durchgeführt werden kann- sämtliche kontaminationsbedingte Mehrkosten gehen zu Lasten HPC. Dadurch erhält der potentielle Investor belastbare Zahlen für seine Kalkulationen und muss keine Risiken eingehen, die sich auf seine Rendite negativ auswirken könnten.