Bottrop
Ein Gelände so groß wie 50 Fußballfelder. Darauf eine chemische Fabrik – sie hat ihren Dienst getan und wird nicht mehr gebraucht. Die Hüls AG will das Gelände stilllegen. Soll man es sich selbst überlassen? Das kommt nicht in Frage. Man könnte 50 Fußballfelder darauf bauen - groß genug ist es ja... Nein - eine andere Lösung muss her.
Bergbau und Industrie nutzten die Fläche viele Jahrzehnte. Vermutlich sind Untergrund und ältere Bausubstanz zum Teil belastet. Also muss das Gelände saniert werden. Hüls setzt sich mit der Stadt Bottrop zusammen. Ein kombiniertes Wohn- und Gewerbegebiet würde gut in diese Stadt passen. Man kann Kosten sparen, wenn man Sanierung und Neubau parallel in Angriff nimmt. Das bedeutet eine kürzere Bauzeit, weniger Materialverbrauch und höhere Anforderungen. Wer kann das leisten? Hört sich nach einem Job für HPC an...
Als Generalplaner legen wir den Ablauf der Arbeiten fest und beschreiben die zum Einsatz kommenden Techniken aufs Genaueste. Bei aller Detailverliebtheit gilt es das Wichtigste nicht aus den Augen zu verlieren: wirtschaftlich zu denken. Die mineralischen Abfallprodukte aus dem Abriss wollen wir wieder als Füllmaterial einsetzen. In den durch den Aushub des kontaminierten Bodens entstehenden Löchern können die Fundamente errichtet werden. In einem großen belasteten Bereich dringt man weit in den Grundwasserspiegel ein. Eine schwierige Situation. Natürlich liegt es nahe, den Aushub einfach abzufahren, aber vielleicht gibt es auch eine kostengünstigere Lösung. Wir isolieren den Bereich mit Dichtwänden. Das Material aus allen übrigen zu entsorgenden Flächen wird dazugegeben. Kein LKW muss die Baustelle verlassen. Auf der zuletzt versiegelten Deponie entsteht später die Grünanlage des Wohn- und Gewerbegebietes.
Zusammenfassung: