Abschätzung der humantoxikologischen Gefährdung der Bevölkerung der Wohnbebauung des Altlastbereiches im Rahmen von ergänzenden Untersuchungen gemäß §14 ALSAG durch eine TERQ: Toxikologische Expositions-Risiko-Quantifizierung
Aufgabenstellung: Am Areal einer ehemaligen Teerfabrik und Holzimprägnierung wurden massive Kontaminationen des Untergrunds und des Grundwassers (insbesondere durch Teeröle und Arsen) festgestellt. Als ergänzende Untersuchungen sollte erstmals in Österreich eine Expositionsabschätzung zur humantoxikologischen Gefährdung der Wohnbevölkerung durchgeführt werden. Weiters sollten die Ergebnisse eine Prioritätenklassifizierung nach §14 ALSAG ermöglichen. Für die Bewertung der direkten und indirekten Aufnahme von Schadstoffen aus Boden, Grund-, Oberflächen- und Trinkwasser, Obst und Gemüse werden alle relevanten Expositionspfade berücksichtigt. Ziel ist es, die humantoxikologische Gefährdung der am Standort und abstromig davon ansässigen Bevölkerung zu quantifizieren.
Tätigkeiten der HPC: Projektleitung, Auswertung vorhandener Unterlagen, Erhebung und Auswertung der Grundstücksnutzungen, Berichterstellung, Auswertung von Daten und Interpretation der Ergebnisse, Erstellung von Probenahmeplänen, Probenahme verschiedener Medien (Oberboden, Hausstaub, Raumluft, Pflanzen), Quantifizierung des humantoxikologischen Risikos für die Bevölkerung aufgrund der Nutzungen und der vorhandenen Schadstoffe, Empfehlungen für Nutzungseinschränkungen
Ergebnis: laufend