1. PHYTO-SCREENING:
Identifizieren und Kartieren von Untergrundkontaminationen durch die Analyse von Holzproben
Da Bäume mit dem Wasser aus dem Untergrund auch Schadstoffe aufnehmen, können sie als Indikator für Schadstoffbelastungen in ihrer Umgebung genutzt werden. Schadstoffe werden im Wasser gelöst, durch die Wurzeln aufgenommen und in den äußersten Jahresringen mit nach oben transportiert. Dieser Holzbereich kann mit einfachen Methoden beprobt und auf Schadstoffe analysiert werden.
Durch diese semi-quantitative Methode können Schadstoffe im Untergrund nachgewiesen oder ausgeschlossen werden, zum Beispiel:
– Chlorierte Kohlenwasserstoffe (u.a. Tetra- oder Trichlorethen etc.)
– Aromatische Kohlenwasserstoffe (BTEX, Naphthalin)
– Schwermetalle (Cd, Cr, Cu, Hg, Ni, Pb, Zn etc.)
– Arsen.
Die Anwendbarkeit der Methode auf PAK, PCB und andere organische Verbindungen wird derzeit geprüft.